


Hamburg, 29. April 2026 – Eine überraschende Entdeckung sorgt derzeit für Aufsehen:
Marion Fedder hat ein weiteres, bislang verschollen geglaubtes Sammlerstück ihres
verstorbenen Mannes Jan Fedder wiederentdeckt. In einer Garage in Hamburg, deren
Schlüssel über lange Zeit unauffindbar war, stieß sie auf einen echten Schatz aus der
Filmgeschichte.
Bekannt war, dass Jan Fedder eine große Leidenschaft für außergewöhnliche Sammlerstücke
hegte. Nun wurde diese Leidenschaft um ein besonders spektakuläres Stück ergänzt: ein
originales Fahrzeug aus den Dreharbeiten des Filmklassikers „Das Boot“ – ein seltener
Peugeot 402.
Der Peugeot 402, ein französischer Klassiker und damalige Luxuslimousine, wurde
ursprünglich zwischen 1935 und 1942 gebaut und zählt heute zu den begehrten Oldtimern
seiner Zeit. Mit seinem für die damalige Epoche aerodynamisch fortschrittlichen Design gilt
er als stilprägendes Fahrzeug der Vorkriegsjahre – ein Umstand, der ihn auch für
Filmproduktionen besonders interessant machte.
Eine besondere Geschichte verbirgt sich auch hinter dem Weg des Fahrzeugs nach Hamburg:
Direkt nach Abschluss der Dreharbeiten wurde der Peugeot auf einem Anhänger aus
Frankreich, La Rochelle, in die Hansestadt transportiert und dort in der Garage
untergebracht, in der er nun – 46 Jahre später – wiederentdeckt wurde. Seitdem blieb der
Wagen unberührt und geriet nahezu in Vergessenheit.
Der 1981 erschienene Film „Das Boot“ gilt bis heute als eines der bedeutendsten Werke der
deutschen Filmgeschichte und genießt auch international Kultstatus. Regie führte Wolfgang
Petersen, der mit dem Film seinen weltweiten Durchbruch feierte. Die dichte, beklemmende
Inszenierung des U-Boot-Kriegs im Zweiten Weltkrieg setzte neue Maßstäbe und wurde
vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Oscar-Nominierungen.
Auch die Besetzung des Films liest sich wie ein „Who’s who“ des deutschen Films: Neben
Jürgen Prochnow in der Rolle des Kapitäns und Herbert Grönemeyer als
Kriegsberichterstatter waren unter anderem Klaus Wennemann, Hubertus Bengsch und
Martin Semmelrogge Teil des hochkarätigen Ensembles. Mittendrin: Jan Fedder, der als
junger Schauspieler als Bootsmann Pilgrim in „Das Boot“ maßgeblich mitwirkte und damit
Teil dieses außergewöhnlichen Filmprojekts war.
Der nun entdeckte Peugeot 402 stellt somit nicht nur ein seltenes Sammlerstück dar,
sondern auch ein authentisches Relikt der Filmgeschichte. Der Oldtimer wird nun in eine
spezialisierte Werkstatt gebracht, wo er aufwendig restauriert und in seinen ursprünglichen
Zustand, wie er im Film „Das Boot“ zu sehen ist, zurückversetzt werden soll.
Marion Fedder blickt mit einem Schmunzeln auf die Entdeckung: „Die Sammelleidenschaft
von meinem Mann war wirklich groß – und sie sorgt bis heute für immer neue
Überraschungen, obwohl er nun schon seit sieben Jahren nicht mehr bei uns ist. Ich finde
noch immer unzählige Schätze. Von dem Peugeot erzählte Jan immer gern die Geschichte
wie er es geschafft hat, das Auto vom Dreh nach Hamburg zu bekommen. Er wollte ihn
immer ‚irgendwann‘ restaurieren lassen. Dazu kam es leider nicht mehr. Neben dem
Peugeot habe ich noch weitere einmalige Erinnerungsstücke aus dem Film ‚Das Boot‘. Das
war für Jan einer der wichtigsten Rollen seines Lebens und er war sehr stolz darauf. Ich
beginne jetzt die ganzen Fundstücke zusammenzutragen und aufzubereiten. Das ist zwar mit
großem Aufwand verbunden, aber natürlich gebe ich auch gerne Dinge weiter, von denen
ich weiß, dass sich Fans und Wegbegleiter daran erfreuen. So bleibt Jan in Erinnerung und
lebt auf eine besondere Weise weiter.“
Mit dem Fund lebt nicht nur ein besonderes Sammlerstück wieder auf, sondern auch die
Erinnerung an Jan Fedder selbst – an seine Leidenschaft, seine Verbundenheit zum Film und
seine Rolle in einem Werk, das bis heute Generationen begeistert.
Abdruckfreies Bildmaterial steht zum Download bereit:
Link: https://we.tl/t-ecg0uYoeZb3eJhSm
Copyright: Marion Fedder / Wallocha
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